Tischreden 2026

(13.12.25) Auch 2026 wird es wieder „Tischreden“ im „Leue Waldenburg“ geben. Den Auftakt macht am 9. Januar zur gewohnten Zeit um 20.15 Uhr Ludwig Amling mit dem Thema „Ist die Ukraine nur der Anfang – wie real ist die russische Bedrohung?“ Ludwig Amling ist Offizier beim „Zentrum Operative Kommunikation“, einer Truppengattung des Cyber-und Informationsraums und derzeit Chef in einem IT-Bataillon. Er ist auch mit politisch-strategischen Überlegungen beschäftigt und war in Vorbereitung der westlichen Militärpräsenz im Baltikum zeitweise auch in Litauen stationiert.
Am 13. Februar referiert der Bruder Klaus Biograf und histographische Schriftsteller, Pirmin Meier, zum Thema: Typisch Schweiz – Republikanisches Christentum an den Beispielen Zwingli und Gotthelf. Er wird ausführen, dass sich in der Schweiz in der Tradition Zwinglis eine besondere Ausprägung des evangelischen Christentums entwickelt hat, die sich auch in der Mentalität von der in Deutschland im Gefolge Luthers mit der Obrigkeit verbundenen Form, unterscheidet.
Für den 27. März hat Walter Schriber vom Albert-Schweitzer-Werk Schweiz zugesagt. Sein Thema lautet: „Sind die Ideen Schweitzers noch zeitgemäss? – Leben, Werk, Vermächtnis“. Albert Schweitzer, im 20. Jahrhundert ein Pionier für die Aufbauarbeit in Afrika, ist ein bisschen in Vergessenheit geraten. Dabei ist er mit seinem Konzept von der „Ehrfurcht vor dem Leben“ eigentlich weiterhin aktuell. Der langjährige Präsident des Albert-Schweitzer-Hilfsvereins wird einen Überblick über das Leben Schweitzers geben und der Aktualität und Neuinterpretation seiner Gedanken nachgehen.